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TAUSEND KÜSSE AN WANDA ein Film von Eva Heldmann 22 min, 16mm, D 1994 Buch, Regie: Eva Heldmann Musik: Elvira Penar Mitarbeit: Annette Brauerhoch, Gabriele Dietrich, Regina Franke, Karola Gramann, Barbara K., Inken Martin, Heide Schlüpmann, Uli Springer, Katja Wiederspahn, u.a. Fragmente weiblicher Sexualität. Eine Frau erinnert sich, mit welchem Genuß sie ihre Mutter solange provoziert, bis sie von ihr geschlagen wurde. Kundinnen untersuchen neugierig konfektionierte und maßgeschneiderte Sexobjekte in einem Fetischladen. Sie lassen sich von Gummiwäsche, Highheels, Tittenklemmen, Peitschen, Dildos, Leder- und Gummimasken inspirieren und erinnern sich an Erlebtes. Drei Beobachterinnen kommentieren das Geschehen. Ihr aneignender weiblicher Blick strukturiert den Umgang mit den Fetischen, äußert sich kritisch, setzt Phantasien frei und provoziert obszöne Wünsche. Gleichzeitig hören wir eine sachliche, männliche Stimme, die des Verkäufers. Er bietet seine Objekte als Ware an, die Schrecken und Phantasie (nicht immer) verloren haben. In einem Kinosaal inszenieren Frauen ihre sexuellen Phantasien. Die Bilder versuchen, eine weibliche, pornographische Welt entstehen zu lassen. Verleih: Heldmann Filmproduktion Aufführungen: Frankfurt, Berlin, Hamburg, Wien, Tournee durch verschiedene Orte in der Schweiz, Feminale Köln '94, European Media Art Festival Osnabrück, Femme Totale Dortmund 1995 Auszeichnungen: 1. Preis des Internationalen Lesbisch-Schwulen Filmfestes in Hamburg 1994 |